Dienstag, 30. August 2016

Es geht auch mit Stoff...

Letzte Woche waren hier viele umhäkelte Steine zu sehen. Aber umhäkelte Steine gibt es überall zu sehen. Sie sind gut um Erinnerungsbriefe zu beschweren, oder Eintrittskarten und ähnliches vorm Windstoß zu schützen. Aber eigentlich könnte ja der Stein selber auch eine Erinnerung sein, z.B. an ein Kleidungsstück das man gerne getragen hat, oder an einen Fetzen Stoff, der einem aus welchem Grund auch immer etwas bedeutet... Eigentlich ein schöner Gedanke!


Mir gefällt ja dieser Stoff unheimlich gut, ich könnte ihn die ganze Zeit nur anschauen und nehme ihn oft zur Hand um ihn genauso oft wieder zurück zu legen. Fragt mich nicht wieso. Nun denn, demnächst werde ich einen Tischläufer daraus nähen - kann ja nicht ewig im Regal liegen bleiben.


Kurz gesagt, habe ich etwas von dem netten Stöffchen abgeschnitten und mit ein paar Stichen eingefasst. Diese habe ich dann umhäkelt und dann ging es wie gewohnt weiter - bis der Stein eingehäkelt war.


Letzte Woche hat Jemand gefragt, wie das eigentlich geht. Da gibt es keine Anleitung dafür, man fängt einfach an und dann kommt die Idee. Ich häkle so lange frei bis ich den größten Teil des Steins bedeckt habe, dann nehme ich nochmals ein paar Maschen zu für den Rand und wenn es übersteht einfach wieder ein paar zusammen häkeln. Ich kann das nicht erklären, sorry!

Nun hab' ich ihn in Natur umhäkelt und irgendwie sticht er gar nicht so schön vom Stoff oder Holz ab.


Also muss ich da wohl noch etwas weiß darunter mischen, oder aber das Zinktablett zur Hilfe nehmen, da stehen im Moment aber immer noch die Sonnenblumen im Sand, und die sehen noch frisch aus, also wird das mit der Deko noch dauern. Kein Problem, der Läufer muss ja auch noch genäht werden. *G*

Liebe Grüße
Manu

P.S.: Verlinkt beim Creadienstag.

Montag, 29. August 2016

Der verflixte Freitag oder das verrückte Telefon!

Was war denn da los? Morgens um 7.30h kam der erste seltsame Anruf. Ein Herr wollte eine Firma, deren Namen ich nicht verstand, in Düsseldorf sprechen. Ich erklärte ihm freundlich, dass er sich da wohl verwählt hätte und er nun in einem Privathaushalt auf der schwäbischen Alb gelandet sei. Nach einigehm Hin- und Her wurde er dann agressiv und meinte, dass das nicht sein könne, da er ja die richtige Nummer im Display sehe. Ich sah auch eine ewig lange Nummer mit der Vorwahl die der Herr mir mitgeteilt hatte und meinte, dass er dann vielleicht keine Vorwahl wählen bräuchte...
Falscher Vorschlag, das machte die Laune nicht besser und er legte einfach auf, um genau 3 Minuten später wieder anzurufen. Beim dritten Mal meinte er, dass da wohl was nicht stimme und er sich am Montag wieder melden würde.

Beim nächsten Anruf war ich dann unter der Dusche. Kaum wieder unten, klingelte es erneut. Eine Spedition wollte etwas anliefern - das Witzige daran war, die Straße die er nannte gibt es zwei Straßen weiter bei uns auch. *G* Ich kam dann aber gleich drauf, dass er auch nach Düsseldorf wollte.... Also gleiche Spiel - aufgelegt, neuer Anruf, wieder bei mir, wieder ewig lange Nummer auf dem Display, wieder erklären... Dann der dritte Anrufer, der wollte einen Dr. Sowieso sprechen, Wo? Natürlich auch in Düsseldorf. Leute wollt ihr mich Ärgern? Also Störstelle anrufen, aber bis man die Nummer hat... Und für meinen Bezirk liegt keine Störung vor. Leute nicht mit mir, ich habe einen Anrufbeantworter...

Dann bin ich ins Büro. Der Sohn hatte früher Feierabend und erwartete mich daheim schon mit den Worten: "Hör mal den AB ab!" Oha, da war doch was! Auf dem Anrufbeantworter war ein etwas unfreundlicher Anruf einer Dame, die wohl ihre Badewanne bereits bezahlt hat, aber schon seit vier Wochen auf die Lieferung wartet. Und zwar genau noch bis heute Abend, dann würde sie das Geld zurückholen. Der Sohn sah mich fragend an und meinte, dass die alle einen Sanitärhandel in Düsseldorf wollen. Grrr!!!

Was macht man in dem Fall? Genau, man fragt Tante G**gle und die wusste auch wem die Nummer gehörte. Die Nummer endete nach zig Ziffern mit der 900 (nur zur Info, unsere Telefonnummer endet nach 3 Ziffern!) und die Fax endete mit 920. Also hab ich mal auf gut Glück die 910 angerufen, da war ständig belegt und als mich die nette Stimme fragte, ob ich ein Dienstmerkmal aktivieren wolle, habe ich schnell aufgelgt, wer weiß welche Endlosschleife ich da aktiviert hätte....!

Also neuer Versuch mit der 915 und voller Erfolg! Ein netter Herr meldete sich und fragte, womit er mir den  helfen könne. "Sind sie Herr XY?" "Ja!" " Und sie haben die Nummer...900?" "Ja???" "Dann haben sie wohl eine Rufumleitung auf Ihr Handy geschaltet und dabei die zweite und dritte Ziffer vertauscht, das wäre dann meine Nummer xxxxx, denn hier rufen den ganzen Tag ihre Kunden an!"
Dann war Stille und er war ziemlich erschrocken! Ich bat ihn die Rufumleitung raus zu nehmen, und dann kam folgender Satz:

"Wenn das so einfach wäre - ich bin nicht da wo das Telefon ist!"

Als ob ich es geahnt hätte, der gute Mann war im Urlaub! Es war ihm  so arg und er versprach nach einer Lösung zu suchen, dass ich ihm kein Wort von der wütenden Dame erzählt habe, auch nicht, dass ich der Spedition gesagt habe, dass sie dann leider nicht anliefern können....!

Dann war es 18.00h und keiner rufte mehr an - und das blieb bis heute so!

Liebe Grüße
Manu

Sonntag, 28. August 2016

Wochenrückblick 34/2016


Da liegt er, der Kater, und holt sich abends noch ein paar Streicheleinheiten ab, denn tagsüber ist er ständig auf der Suche nach einem kühlen Plätzchen. Das war in dieser Woche, bei der Hitze, aber auch das Beste. Wir gingen den Tag ruhig an und haben ihn genauso ausklingen lassen.
Ansonsten ist der Tagesablauf gerade etwas aus dem Rhythmus. Die Kids arbeiten, der Sohn kommt gegen 15.45h nach Hause, die Tochter dagegen erst um 19.45h.  Somit wird sehr spät gegessen, noch später wird dann der Garten gewässert und der von Nachbars gleich dazu. Somit sind wir meist erst gegen 21.00h fertig mit dem Tageswerk. Nächste Woche werden wir einen weiteren Garten wässern und dazu noch Hasen füttern um dann am 12.09. wieder den Schulalltag zu begrüßen und somit wieder einen geregelten Tagesablauf zu haben.

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Gesehen:"Der geilste Tag" von Florian Sebastian Fitz und Matthias Schweighöfer. Ein witziger Film, wo man viel lachen muss.


Gehört: Diese Woche war wieder Muttersprache im CD-Player.

Gelesen: Das Porzellanhaus zu Ende gelesen. Es war irgendwie nicht meins. Es hat mich nicht berührt, es war weder spannend noch hatte es Tiefgang...


Gemacht: Es war so heiß! Bis 37 Grad hatten wir und somit habe ich nicht allzuviel fertig gebracht. *g* Der Sohn ist gestern die Spielesammlung durchgegangen und so haben wir das eine und andere zusammen gespielt. Was soll ich sagen - Es war mein Glückstag! Bis auf Schiffeversenken, da war ich wohl der absolute Loser!!!

Gewerkelt: Bisschen was aus Papier ausgeschnitten und dann wieder auf den Schreibtisch gelegt, wo es nun immer noch liegt...

Gestöhnt: Über den verflixten Freitag. Der dann auch irgendwie zum Lachen war - muss ich noch aufschreiben.

Gelacht: Der Mann möchte gerne Kontaktlinsen haben und so sind wir gestern beim Optiker seines Vertrauens vorbeigegangen, denn er konnte leider keine Woche mehr warten bis die Augenärztin wieder auf hat.... Der Optiker meinte dann, kein Problem er bräuchte halt einen Termin und müsse sich zwei Stunden Zeit dafür nehmen. ???  O.k., wann? Da meine die nette Dame, sie müsse mal kurz nachschauen und kam dann freudestrahlend mit einem Termin Mitte Oktober wieder. Der Mann hat sie nur angeschaut und toternst gefragt: "Dieses Jahr?" Tja, da musste ich doch Lachen, denn wenn er sich was in den Kopf gesetzt hat, dann bitte jetzt und gleich! Er wird nun doch die Augenärztin aufsuchen...

Gefreut: Über das schöne Sommerwetter und die viele freie Zeit durch den geänderten Rhythmus.

Gekauft: Nach dem Besuch beim Optiker sind wir noch kurz in den Deko-Laden marschiert um die Bewerbung als Weihnachtsaushilfe für die Tochter abzugeben. Und da gab es ein nettes Väschen für 0,50 EUR, kann man ja immer mal brauchen... Und ein niedliches Eichhörnchen für die Herbstdeko auf dem neuen Tisch, der bis dahin hoffentlich geliefert wird.
Diese Woche werde ich eine Kollegin aus einer Nachbarabteilung in den Ruhestand verabschieden und da habe ich die ideale Karte gefunden. Die Vase mit ein paar Blümchen und ein umhäkelter Stein runden das Ganze dann ab und ich denke sie wird sich darüber freuen.


Gewesen: Nach dem Urlaub zum ersten Mal wieder an den Geräten und ich habe es deutlich gemerkt, dass drei Wochen Pause doch zu lange sind. Grrr!

Gebacken:  Diese zwei netten Gläser stehen nun seit noch nicht allzu langer Zeit in der Küche.


Und es vergeht kein Tag, wo nicht ein Familienmitglied fragt, wann denn die endlich gemacht werden, oder ob das nur Deko ist. Also habe ich mir das kleine Gläschen vorgenommen und bei der Hitze gebacken. Das war das Ergebnis:


Und sie waren sooo lecker, der absolute Zimt-Apfeltraum!

Und weil man bei der Hitze nicht allzuviel Hunger hat, gab es die erste Kürbissuppe in diesem Jahr.


Es war noch viel übrig und somit wurde der Gefrierschrank gleich noch gefüllt und an kalten Herbsttagen mit wenig Zeit, können wir nun auf ein Süppchen zurück greifen.

Liebe Grüße
Manu

Donnerstag, 25. August 2016

Sandskulpturen - und Antworten auf Fragen, die sich beim Betrachten stellen

 

Im Urlaub haben wir ja das Sandskulpturenfestival in Sneek besucht. Mich fasziniert es immer wieder wie man solch schöne Skulpturen aus Sand fertigen kann und wie fest das alles zusammen hält.


Da ich keine Ahnung hatte wie so ein Aufbau überhaupt erfolgt, war es umso besser, dass es hierzu eine Erklärung gab. Solch Umrandungen werden gebaut und dann wird das Ganze mit Sand gefüllt. Dieser wird mit einem Rüttler so lange gerüttelt bis kein Wasser mehr rauskommt und es richtig dicht ist. Dann wird darauf ein zweiter Aufbau gemacht usw. Diese Umrandung bleibt bestehen und dient als Gerüst und Leiter. Die oberste Umrandung wird dann gelöst und es wird mit der Bearbeitung begonnen.


Wir durften auch mal daran kratzen und ich kann Euch sagen, es ist fest wie Beton. So hart hatte ich mir das Ganze nicht vorgestellt.

Die Form wir grob herausgearbeitet,...


... und dann wird es immer feiner, bis zur Fertigstellung.


Gehen diese Skulpturen bei Regen eigentlich kaputt? Nein, sie saugen das Wasser auf und bei Hitze verdampft es wieder. Nur Hagel mögen Sie nicht so, dass kann zu Löchern führen. Auch spielende Hände die versuchen müssen, ob es wirklich so hart ist mögen die Skulpturen nicht so gerne.


Aber Wind und Sturm bis zu Stärke 7 sind für die Skulpturen kein Problem.


Diese Skulpturen können ohne weiteres 6 Monate stehen, in geschlossenen Räumen sogar Jahre.


Muss man die Skulptur ständig feucht halten? Nein, nur so lange daran gearbeitet wird. Sie können nach der Fertigstellung komplett austrocknen und fallen trotzdem nicht zusammen.


Wieso fallen dann eigentlich Sandburgen am Strand ständig ein? Am Strand ist der Sand durch das Wasser rund geformt worden, hier wird Sand aus Flüssen genommen, da sind die Sandkörner noch eckig und  lassen sich so besser verbinden.


Ganz nah betrachtet, schaut es aus wie eine Betonfigur.


Es gab noch viel mehr zu sehen, aber ich kann ja nicht alle zeigen, dann wird es ja auch langweilig. *G*

Liebe Grüße
Manu

Dienstag, 23. August 2016

Steinreich in Garn verpackt

Steine in großen Mengen aufgeschüttet, auf- und übereinander liegend oder ums Haus herum verteilt sind einfach nur Steine.


Wenn man genauer hinschaut, sieht man runde, ovale und eckige Steine. Welche mit Rissen, Kerben, fehlenden Enden, einfarbige und bunte.


Unter dieser Menge den passenden Stein zum Umhäkeln zu finden ist gar nicht so einfach. Und dann lagen sie auf einmal vor mir. und ich häkelte einfach drauf los.


Manche bekamen eine filigrane Verpackung.


Und andere wurden fest umhäkelt.


Jeder Stein für sich bleibt aber einzigartig und doch passt jeder an einen bestimmten Ort ganz besonders gut.


Liebe Grüße
Manu

P.S.: Verlinkt beim Creadienstag.

Sonntag, 21. August 2016

Wochenrückblick 33/2016


Und nun sind die drei Wochen Urlaub vorbei. Schön war's - so ohne Verpflichtungen, Aufstehen wann man möchte, Essen wenn man Hunger hat und nicht, wenn die Meute nach Hause kommt. Lesen, Ausflüge oder einfach mal nichts tun. Achja - sechs Wochen dann kommt der nächste Urlaub, das sind doch tolle Aussichten.

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Gesehen: Urlaubsfotos von uns und von der Tochter.

Gehört: Gestern war ich ein paar Stunden alleine zu Hause, hab' Reinhard Mey in den CD-Player geworfen und lustig mitgesungen.

Gelesen: Das Porzelanhaus von Joanna Trollope weitergelesen. Aber irgendwie bin ich noch nicht so in der Geschichte drin, oder fesselt sie mich noch nicht so und ich habe schon über 100 Seiten gelesen...

Gemacht: Jeden Tag fahre ich an den Sonnenblumen vorbei und finde sie einfach so schön. Diese Woche bin ich kurzentschlossen zum Feld gelaufen und habe mir zwei mit genommen. Und wisst Ihr was? Das fällt überhaupt nicht auf, dass da nun zwei fehlen.


Den Lavendel vor'm Haus habe ich auch geschnitten und auf der Fensterbank zum Trocknen ausgelegt.

Gewerkelt: Gehäkelt! Tja, was soll ich sagen, eigentlich wollte ich ja das angefangene Zeugs zuerst beenden, aber wie das dann so ist....


... ich habe etwas mit Paketschnur herum experimentiert. War dann aber zu langweilig und ich nahm Stoff, Steine, Garn und Häkelnadel zur Hand um etwas anderes auszuprobieren...

... dann bin ich bei der hellen Filzwolle gelandet.... Und alles hat irgendwie eine Zeitlang Spaß gemacht und dann war schon wieder eine neue Idee da. Egal, ein Projekt habe ich beendet und das zeige ich dann am Dienstag. *g*

Geärgert: Ich habe mich am Samstag so was von geärgert. Über was? Über verschwundene Schlüssel für die alten Dachträger die der Mann verkauft hat. Und noch viel mehr über die Anschuldigung, dass ich die Schlüssel weggeräumt hätte - wie immer!!!!

Kennt Ihr den? " Papa, Papa, wo liegen die Bahamas?" "Frag' Mama, die räumt immer alles weg!"

Genauso ist das hier auch!

Gefunden: Die Schlüssel waren nicht in der Schublade, nicht mal in unserem Haus. Auch nicht in der Garage oder auf unserem Grundstück. Nein, er war ein paar km weiter bei meinen Eltern!

Gefragt: Wie um alles in der Welt kam der dort hin? Eine Erklärung dafür haben wir immer noch nicht.

Gekauft: Wenn man so viel freie Zeit hat, dann kann man ja auch mal in die Stadt zum Bummeln gehen. Und wie das dann so ist findet man auch gaaaanz viel. Ein Armband, ein Tuch....



... und ein tolles Buch. In einer alten Landlust fand ich eine Leseprobe und war ganz hin und weg von den ersten paar Seiten. Das lag vielleicht auch am Besuch vom Kaffee-Museum im Urlaub, ich konnte den Kaffeegeruch wirklich riechen. *g* Tja, was soll ich sagen, nun liegt das Buch hier und ich kann es demnächst lesen.


Gewesen: Im Milaneo in Stuttgart. Dazu brauche ich Urlaub, denn es war bis jetzt immer irgendwie was, so dass ich bis jetzt noch nie dort war. Außerdem waren wir in allen Möblehäusern der Umgebung, und hier hat es eine Menge. (Ihr wisst ja die 2 EUR Sücke von diesem Jahr gehören mir!)

Gebacken: Reinhard Mey hat gesungen: "... du bist das Apfelbäumchen, das ich pflanz..." Na, was gab es wohl für einen Kuchen?


Gefreut: Wir mussten aus dem Urlaub unbedingt "Hagelslag XXL" in verschiedenen Geschmacksrichtungen mitbringen, was wir auch gern getan haben. Als ich die Tüte am Mittwoch abgegeben habe, bekam ich eine Tüte Pflaumen und frisch gemachte Brombeermarmelade im Gegenzug mit. So war das zwar nicht gedacht, aber gefreut haben wir uns alle sehr darüber!



Liebe Grüße
Manu

Sonntag, 14. August 2016

Wochenrückblick 31 und 32/2016


Nun ist die zweite Woche von unserem Sommerurlaub um. Wir sind zurück aus den Niederlanden und die Tochter aus Spanien. Beide Kids arbeiten und haben auch noch ein paar Wochen vor sich. Der Sohn hat entschieden welche Uni er im Herbst besuchen wird und der Mann und ich haben noch eine Woche freie Zeit vor uns.

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Gesehen: TV-mäßig sehr wenig, denn es gab im Urlaub nur das 1. Programm und wir hatten keine Zeit/Lust auf Olympiade oder uninteressante Filme. *g* Ansonsten gab es viel zu sehen und bestaunen.

Gehört: Staumeldungen - leider immer erst dann, wenn wir standen!

Gelesen: Drei Bücher.


Tödliche Nachbarschaft von Viveca Sten. Der 7. Band und nach ein paar Seiten wusste ich auch wieder, weshalb das Buch so lange in der Bücherkiste lag. Mir fehlte nämlich noch Band 6. Wie immer war es spannend und 2017 kommt der nächste Band heraus.

Die letzte Wahrheit, das Erstlingswerk von Kimberley McCreight. Als Krimi ausgeschrieben, für mich allerdings eher eine Tragödie, eine wunderbare Mutter-Tochter-Liebe, die einen sehr nachdenklich werden lässt, was man von seinen Kindern eigentlich wirklich weiß. Ein absolut empfehlenswertes Buch über die Jugend von heute.

Die Achse meiner Welt von Dani Aktins brauche ich nicht beschreiben, da sie jeder außer mit bereits gelesen hat. Eine wunderbare Liebesgeschichte über die 1. große Liebe.

Gemacht: Koffer ein- und ausgepackt. Die Tochter in der Früh um 4.00h zum Flughafen gebracht.


Kurzfristig eine Urlaubsunterkunft für zwei Leute gesucht, was sich als sehr schwierig herausstellte. Und dann hatten wir einfach Glück und sind hier gelandet im Waterpark Terkaple.


Gewerkelt: Wer nun denkt, dass ich hier die fertigen Socken zeige, den muss ich leider enttäuschen. Das Strickzeug war zwar dabei, blieb aber im Koffer! Stattdessen durften wir im Museum Douwe Jacobs Kaffee mahlen, Teebeutel falten und befüllen...


...und in der Druckerei ein Lesezeichen bedrucken. Ich mag solche Museen, wo man etwas mitmachen darf, total gerne. Vielleicht gibt es darüber noch einen extra Bericht.

Gefreut: Natürlich darüber, dass alle wieder gesund aus dem Urlaub zurück sind, dass sich die letzten beiden Wochen einiges geklärt hat, über wunderbares Wetter, keine Rückenbeschwerden trotz langer Fahrzeit und natürlich über ganz viel schöne Erlebnisse.

Gestöhnt: Über die wahnsinnig schmalen Matratzen der Niederländer - 70cm! Man konnte wunderbar darauf schlafen, wenn man sich allerdings drehte, dann lag man jedes mal an der Kante...

Gelacht: Über das aufgeregte Geschnatter der Enten, sobald man aus dem Haus kam.

Gestaunt: Über wunderbare Sandgebilde beim Sandskulpturenfestival in Sneek.


Gefahren: Wollte ich schon gaaaanz lange mal machen und nun ging der Wunsch in Erfüllung.



Die 32km lange Deichstrecke die die Nordsee und das Ijsselmeer trennt. Sehen tut man allerdings nicht allzu viel, aber es gibt ja zum Glück Haltestellen... Allerdings hat es an dem Tag immer mal wieder richtig geschüttet, was man auf dem ersten Foto überhaupt nicht sieht.

Gekauft: Natürlich gab es auch Mitbringsel und nach dem ich ja nun schon öfters dort war und mich immer zurück gehalten habe, durften dieses Jahr die roten Holzschuhe/Klompen mit. Das war gar nicht so einfach, denn in der Region Friesland trägt man sie blau, was aber nicht erwünscht war...


Geschenkt: Die Tochter hat in Spanien auch an uns gedacht.


Gegessen: Was in keinen Holland-Urlaub fehlen darf - Poffertjes!

Gebacken: Ich dachte ja nicht, dass ich so schnell wieder backen würde, aber gestern machte ich schnell noch eine Ladung Mohnschnecken, mit denen es dann zu meinen Eltern ging, wo der Bruder zu Besuch war.


Und der Mann brachte noch Zwetschgen mit, deshalb gab es dann heute noch Zwetschgenkuchen.

Alles in allem hatten wir zwei wundervolle Wochen, einen entspannten Urlaub zu Zweit (der erste nach ? Jahren). Besonders gefällt mir dort immer diese Weite, die Ladenöffnungszeiten (9.00 - 18.00h) und das ständige stoppen an den hochgezogenen Brücken.


Nun werden wir noch eine Woche genießen und unterwegs sein und je nach Zeit und Laune werde ich mich hier bemerkbar machen. *g*

Liebe Grüsse
Manu