Freitag, 22. September 2017

Freitagsfrage Nr. 6 - Poesiealbum


Letztens habe ich die Poesiealben heraus gekramt da ich den Nachnamen eines Mitschülers aus der Grundschule benötigte und so stellte ich mir die Frage: An was denkst du eigentlich wenn du dein Poesiealbum zur Hand nimmst?

1. An den Spruch der in jedem Album vorne drin stand: "Liebe Freunde groß und klein, haltet mir mein Album rein....! und bitte malt nicht mit Filzstiften ins Album!" - und daran, dass in jedem Album irgendeiner mit Filz reingemalt hat und sich das dann durch sämtliche Seiten durchgedruckt hat.

2. An Sprüche die in jedem Album mindestens fünfmal drinnen standen.

3. An Glitzerbildchen, die mir damals überhaupt nicht gefallen haben.


4. Daran, wie ich mich immer diebisch gefreut habe, wenn Jemand mal nicht "Zur Erinnerung an..." geschrieben hat, sondern sich was tolles ausgedacht hat.

(Dies schrieben Dir Zwei, die ihr Herz nicht fest genug zugedeckt haben)

5. Über jede dieser tollen Meckikarten, die ich heute noch total schön finde und jede Einzelne am Postkartenständer anschaue. Die sind einfach goldig - und die gab es im Dorfladen zu kaufen. Ihr könnt Euch also denken, dass die Chance groß war welche ins Album zu bekommen. *g*


Ach ja, schön waren die Zeiten! Heute füllen alle Freundschaftsbücher aus mit samt Passbild, sogar im Kindergarten gibt es das bereits und man muss als Mama immer schauen, dass genügend Fotos im Hause sind, sonst gibt es Ärger mit dem Nachwuchs, der sich auch mit samt Bildchen im Album verewigen will.

Liebe Grüße
Manu

Donnerstag, 21. September 2017

Hausbootfeeling - eine Fotostory


Heute nehme ich Euch mit auf das Hausbootmuseum von Vincent van Loon in Amsterdam. Das wollte ich nämlich unbedingt sehen und war total enttäuscht als es am Montag geschlossen hatte. Aber Herr van Loon, der gerade mit Farbe zugange war, meinte es lohne sich auch eine zweite Anreise und so war es dann auch:

Also steigt mit ab...


... zieht die Klompen aus und kommt mit rein.


Hier seht ihr die Küche als das Hausboot noch nicht als Wohnung genutzt wurde, sondern noch als Arbeits- und Transportmittel.


Die Kinderschlafplätze zum Kuscheln eng.


Einblicke in die Küche der 70erJahre als das Hausboot zur Wohnung wurde.


Das wäre wohl mein Leseplatz in den 70ern gewesen.


Und heute kann man hier Kaffee trinken, wie überall in Holland. Kaffee ist sehr, sehr wichtig und geht immer und überall.


Das winzige Bad mit samt WC und Dusche.


Das Bett der Eltern, damals war der Durchschnitts-Holländer um die 1,65cm und die Länge reichte gut. Heute schaut das etwas anders aus. *g*


Und wenn man dann auf dem Vorderdeck sitzt und seinen "Terrassen-Ausblick" geniest, dann schaut man auf viele, viele Fenster auf der gegenüber liegenden Grachtenseite.

Es gab dazu auch einen Vortrag über die Pflege und Wartung des Hausbootes - vielleicht lassen wir den Traum lieber Traum sein. Seufz!

Liebe Grüße
Manu

Dienstag, 19. September 2017

Geburtstagsgeschenk: Gehäkelte Herbstdeko


Nachdem ich hier schon mal so ein Glas mit selbstgehäkelten Eicheln geschmückt habe und es mir immer noch total gut gefällt, dachte ich mir mach' ich nochmal eins und schenke es meiner Mama zum Geburtstag.


Links seht Ihr mein altes Glas mit Leinenband und kleinen Steinen  und rechts das neue mit Spitzenborte und Ostseesand.


Dazu gab es eine Orchidee, Karte und Schokolade. Und das Hauptgeschenk - nämlich Wolle für ein Tuch - wird irgendwann im Laufe der Woche hier eintreffen, da es überall ausverkauft war. Nicht schlimm, denn am Sonntag feiern wir dann nochmal im kleinen Kreis und dann gibt es da auch noch was auszupacken.


Happy Birthday!

Liebe Grüße
Manu 

P.S.: Verlinkt bei liebste Maschen und beim Creadienstag!

Sonntag, 17. September 2017

Wochenrückblick 36 und 37/2017


Nun ist auch die letzte Woche unseres Urlaubs zu Ende und es wird Zeit für einen Wochenrückblick. Eigentlich gibt es soviel zu erzählen und weil ich den Wochenrückblick letzte Woche ausfallen ließ, gibt es nun eine grobe Zusammenfassung.
Mir kam es vor als wären wir im Sommer losgefahren und im stürmischen Herbst zurück gekommen. So ganz ist das allerdings noch nicht zu begreifen, deshalb sieht es im Haus auch noch etwas sommerlich aus. Mit der Herbstdeko werde ich mich dann wohl in der kommenden Woche befassen.

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Gesehen: Wenn man eine Reise tut, dann kann man was erzählen...! Ich habe unheimlich viel gesehen u.a. das einzigste DHL-Boot. So würde ich auch gerne mal ein Päckchen bekommen. Leider sind die Voraussetzungen dafür sehr schlecht.


Gehört: Man sollte meinen, dass ich unheimlich viel Niederländisch gehört habe, aber ich denke es war mehr Englisch. Soviel, dass ich zeitweise in Englisch geträumt und dem Mann geantwortet habe.
Und da der Flughafen nicht allzu weit entfernt war, haben wir auch jede menge Flugzeuge gehört.

Gelesen: Nur zwei Bücher als wir weg waren, und zwar: "Die Landärztin" von Martina Bick ein Roman der mich so gar nicht gefesselt hat. Und dann noch "Brudermord" von Veronika Rusch. Was für ein toller Krimi und deshalb hier der Klapptext:
Die junge Malerin Ruth Imhofen wird beschuldigt, ihren Geliebten im Drogenrausch erschlagen zu haben. Auf Betreiben ihres politisch ambitionierten Bruders Johannes wird sie in eine psych. Anstalt eingesperrt.
24 Jahre später kommen einem jungen Arzt Zweifel an Ruths Schuld. Er sorgt dafür, dass sie aus der Klinik entlassen wird, und bestellt Rechtsanwältin Clara Niklas als Betreuerin. Kurz darauf wird Johannes I. ermordet, und sofort fällt der Verdacht auf Ruth. Clara stellt Nachforschungen an und deckt eine grausame Geschichte auf....
Bis zum Schluss war unklar wer der Täter war, ein richtig spannender Krimi - und es war der neunte Fall, also gibt es da noch acht andere... *g*


Gemacht: Tassen aussortiert, denn irgendwie wurden das im Laufe der Zeit immer mehr und einige wurden seit Jahren nicht mehr benutzt. Und als ich mich an die kleine Küche im Urlaub erinnerte, beschloss ich, dass hier auch so manches weg kann.


Gewohnt:  Total schön, direkt am Kanal.


Gewerkelt: Was soll ich sagen, ich habe mein Tuch fertig gestrickt - ganze zweimal! Und genauso oft wieder aufgerippelt, was mit 4 dünnen Fäden und der Zunahme nicht ganz so einfach war. Aber nun bin ich auf einem guten Weg, mit passendem Abschluss und passender Länge. (Es ist vollbracht, nur noch vernähen ist heute Abend angesagt).

Gefreut: Als diese Woche Jemand anrief, der auf der Suche nach Adressen von gemeinsamen Mitschülern der Grundschule war. Es wird ein Klassentreffen geplant, irgendwie schön und irgendwie seltsam nach soooo langer Zeit.

Gedacht: Als wir Jemand überraschend in der Einkaufsstraße trafen: "Vergehen sieben Jahre wirklich so schnell?Und was hat man sich nach sieben Jahren eigentlich zu sagen?"

Gelacht: Über viele seltsame Lädchen in Amsterdam. Kann man vom Entenverkauf leben? Und dann stand da noch, dass man nur mit Karte bezahlen kann.

 
Geärgert: Jetzt ist die Lieblingsjeans so dünn geworden, dass ich sie nicht mehr gefahrlos in der Öffentlichkeit anziehen kann. Seufz!

Gestöhnt: Beim zweiten mal aufrippeln vom blauen Tuch.

Gespürt: Endlich mal wieder das Meer und den Sand zwischen den Füßen.


Gekauft: Das waren die Mitbringsel aus Holland. Klammern und Wurstgarn aus dem ältesten und schönsten Bürstenladen in Haarlem. Natürlich Hagelslag für den Mann und Zimt für mich. Muscheln und viele Steine, Käsekräcker und Balsamico für den Sohn und für die Tochter ein dunkles T-Shirt mit goldenem Aufdruck aus dem Hardrock-Café in Amsterdam.


Gegessen: In Holland natürlich "Friet zonder". Die Holländer essen ihre Pommes mit allem möglichem, aber Ketchup, Curry und Zwiebel auf den Pommes geht bei mir gar nicht. Aber ich war trotzdem glücklich!

Gewesen: Zweimal in Amsterdam, was will man mehr, das war ein Ziel von diesem Urlaub.


Aber wir waren auch in anderen Städtchen wie Haarlem, Alkmaar, Wiijk an Zee, Uitgeest und natürlich am Strand.
Diese Woche waren wir in Tübingen, Waldenbuch und Stuttgart. Wir haben einige Museen besucht und viele Cafés, ich werde davon berichten.

Liebe Grüße
Manu

Samstag, 16. September 2017

Kaffee oder Tee (18)


Diese Woche hatten wir noch frei und sind nach Waldenbuch gefahren. Vielen bekannt, weil es dort die quadratisch, praktisch, gut Schokolade gibt. Aber es gibt dort auch ein tolles Museum der Alltagskultur und das haben wir uns über drei Stunden lang angeschaut.


Im Museum selber gibt es viele Helden des Alltags zu sehen und auch ein Café. Vieles kommt einem sehr bekannt vor, manches recht seltsam wie. z.B. der Zahnbürstentrockner, aber es ist einfach hochinteressant.


Den Kaffee selber gab es dort aus dem Automaten und das war nicht so ganz unser Ding, also sind wir in ein anderes Café umgezogen und statt Mittagessen gab es Kaffee, Kuchen und eine halbe Butterbrezel für Jeden.


Vom Museum werde ich Euch noch etwas berichten und wo wir schon mal da waren, ging es natürlich noch zum bekannten Schokoladenhersteller und in die Seitenbachmühle einkaufen.


Auch wenn es hier sehr idyllisch ausschaut, so war es doch ein recht stürmischer Tag.


Uns sind die Kastanien um die Ohren geflogen, im wahrsten Sinne des Wortes.


Und die durften alle mit. *g*

Heute geht es nach Stuttgart, die Tochter hat am Dienstag dort Seminar und wir schauen mal wo sie hin muss, denn von hier aus ist das ja schon eine Strecke. Und wo wir schon mal dort sind werden wir gleich noch wärmere Kleidung shoppen gehen und meine Lieblingsjeans ersetzen. Und dann freue ich mich so langsam wieder auf den geregelten Alltag der kommenden Woche..

Liebe Grüße
Manu

P.S.: Verlinkt bei Andrea!

Freitag, 15. September 2017

Freitagsfrage Nr. 5 - Meer

Noch ein bisschen in Urlaubserinnerungen schwelgend, stelle ich heute die mir völlig unlogische Frage: Was macht man eigentlich am Strand wenn man sich nicht sonnt?

Man beobachtet Menschen:

1. Wie sie das Surfbrett ins Wasser tragen.


 2. Wie sie versuchen das perfekte Foto hinzubekommen.


3. Wie sie stundenlang auf den großen Fang warten.


4. Wie sie immer tiefer buddeln.


5. Oder wie sie auf die perfekte Welle warten.


Auch im Norden ist am Strand immer was los und es wird einem eigentlich nie langweilig, zumindest nicht mir!

Liebe Grüße
Manu

Samstag, 9. September 2017

Kaffee oder Tee (17)


In Erinnerung noch an letzte Woche als wir Urlaub in Holland machten, zeige ich Euch heute den schönen Teeladen in Haarlem, wo wir ein kurzes Regenpäuschen einlegten. Übrigens das einzigste Regenpäuschen im Urlaub!


Man konnte sich aus vielen verschiedenen Teesorten genau den für sich passenden heraussuchen.
Meine Wahl viel auf:


Und der war richtig lecker!


Gestern kamen Abend kamen wir wieder zurück und ich bin in Gedanken noch ganz in den Dünen und am Meer.


Heute wurde bereits eingekauft und fleißig Wäsche gewaschen. Morgen wollen wir eine Ausstellung besuchen und am Abend mit Freuden zum Ferienabschlussessen in die Pizzeria gehen. Dann sind die Sommerferien hier im Süden zu Ende und nächste Woche beginnt für die Schüler wieder der Ernst des Lebens. Die Tochter startet am Montag ihr FSJ, der Sohn hat demnächst Semester-Prüfungen und wir haben noch eine Woche frei. Somit wird es hier noch etwas ruhig bleiben. Ich werde hin und wieder bei Euch vorbeischauen und auch Eure Kommentare lesen. Denn als die letzten beiden Beiträge veröffentlicht wurden war ich bereits am Packen bzw. schon in Holland am Meer.


Und von eben dem werde ich nun noch ein bisschen Träumen, denn wir sind hier im Sommer gestartet und im Herbst zurückgekommen, das kann ich noch gar nicht so ganz fassen. Seufz!

Liebe Grüße
Manu

P.S.: Verlinkt bei Andrea